Berufsmaturitätsabschluss

Ein eidgenössisches Berufsmaturitätszeugnis erhält, wer den Berufsmaturitätsabschluss bestanden hat und ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ) besitzt.

Voraussetzungen für das Bestehen

Der Berufsmaturitätsabschluss ist bestanden, wenn:

  • die Gesamtnote mindestens 4.0 beträgt;
  • höchstens zwei Fachnoten ungenügend sind;
  • die Differenz der ungenügenden Fachnoten zur Note 4.0 gesamthaft den Wert 2.0 nicht übersteigt.

Die Gesamtnote des Berufsmaturitätsabschlusses ist der Druchschnitt aus allen Fachnoten der Prüfungsfächer und der Fächer ohne Abschlussprüfung; sie wird auf eine Dezimalstelle gerundet.

Die Fachnote in den Prüfungsfächern ist der Mittelwert aus dem Prüfungsergebnis und der Erfahrungsnote. Sie wird auf halbe und ganze Noten gerundet.

Die Fachnote in den Fächern ohne Abschlussprüfung ist die Erfahrungsnote.

Die Erfahrungsnote ist das Mittel aller Semesterzeugnisnoten im entsprechenden Fach; sie wird auf halbe und ganze Noten gerundet.

Die detaillierte Notenberechnung ist im jeweils internen Schullehrplan TBM 2, GBM 2, NBM 2 ersichtlich.

Die Notengebung erfolgt nach Artikel 34 der Verordnung über die Berufsbildung vom 19. November 2003.

Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität vom 24. Juni 2009