Studiengänge nach Verordnung ab 2015

Berufsmaturität Ausrichtung Technik, Architektur und Life Sciences (TBM 1)

Dieser Ausbildungslehrgang während der beruflichen Grundbildung dauert sieben Semester und startet normalerweise mit Beginn der Lehre. Lernende, die eine vierjährige Grundbildung absolvieren, beenden die Berufsmaturitätsschule ein Semester vor Lehrende; Lernende, die eine dreijährige berufliche Grundbildung absolvieren, besuchen die Berufsmaturitätsschule nach dem Ende der Lehre noch während eines Semesters.

Die Berufsmaturität Ausrichtung Technik, Architekur und Life Sciences hat ihre Schwerpunkte in den Bereichen Mathematik und Naturwissenschaften.

Berufsmaturität Ausrichtung Gestaltung und Kunst (GBM 1)

Dieser Ausbildungslehrgang während der beruflichen Grundbildung dauert sieben Semester und startet normalerweise mit Beginn der Lehre. Lernende, die eine vierjährige Grundbildung absolvieren, beenden die Berufsmaturitätsschule ein Semester vor Lehrende; Lernende, die eine dreijährige berufliche Grundbildung absolvieren, besuchen die Berufsmaturitätsschule nach dem Ende der Lehre noch während eines Semesters.

Die Berufsmaturität Ausrichtung Gestlatung und Kunst vermittelt Lernenden mit einer Begabung für Gestaltung und Formgebung die Grundlagen für den späteren Besuch einer gestalterischen Fachhochschule bzw. einer Höheren Fachschule.

Zulassung mit Berufsmaturität

Berufsmaturanden/-innen werden grundsätzlich zum Bachelorstudium an einer Fachhochschule zugelassen. Inhaberinnen und Inhaber einer Berufsmaturität ohne berufliche Grundausbildung in einem der Studienrichtung verwandten Beruf werden unter Vorbehalt allfälliger Numerus Clausus-Bestimmungen oder einer Eignungsabklärung prüfungsfrei aufgenommen, wenn sie eine mindestens einjährige Arbeitswelterfahrung nachweisen.
 

Spezialfall: das Propädeutikum
Wer an einer Fachhochschule eine künstlerisch-gestalterische Studienrichtung belegen möchte, absolviert vor dem Studium in der Regel statt eines einjährigen Praktikums in der Arbeitswelt einen von den Schulen für Gestaltung angebotenes Propädeutikum. Zur Aufnahme ist ein Bewerbungsdossier einzureichen und ein selektives Eignungsverfahren zu durchlaufen. Die erfolgreiche Absolvierung des Propädeutikums ist neben dem zwingenden zusätzlichen Aufnahmeverfahren Bedingung für die Aufnahme in Bachelorstudiengänge an Fachhochschulen für Gestaltung.

*Personen welche einen gestalterischen Vorkurs absolviert haben – in der Regel als Vorbereitung für die Grundbildung – können sich nach erfolgreich absolvierter Berufsmaturität je nach Fachhochschule ohne Propädeutikum bewerben. Die Fachhochschulen sind im Einzelfall zu kontaktieren.

Details finden Sie unter: Swiss Design School /  Broschüre "Gestalterischer Vorkurs, Propädeutikum"

Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität vom 24. Juni 2009

Kantonale Berufsmaturitätsverordnung vom 17. Februar 2015

Lehrplan für die Berufsmaturitätsschulen im Kanton Graubünden vom Dezember 2014