Berufsmaturität lehrbegleitend (BM 1)

Die Gewerbliche Berufsschule Chur bietet die folgenden Berufsmaturitätsrichtungen an:

  • Berufsmaturität Ausrichtung Gestaltung und Kunst , sieben Semester während der beruflichen Grundbildung (GBM 1)

  • Berufsmaturität Ausrichtung Technik, Architektur und Life Sciences, sieben Semester während der beruflichen Grundbildung (TBM 1)

Die Berufsmaturitätsschule

  • vermittelt eine erweiterte Allgemeinbildung in den Grundlagenfächern

  • ermöglicht eine Vertiefung in den Schwerpunktfächern

  • fördert die geistige Beweglichkeit, die Kreativität sowie die Fähigkeit zu eigenständiger Arbeit und zur Zusammenarbeit in der Gruppe

  • unterstützt das interdisziplinäre Denken und Handeln

  • schliesst mit der Berufsmaturität ab, die den prüfungsfreien Zutritt zu den Studiengängen aller Fachhochschulen (in Kombination mit der entsprechenden Grundbildung) und pädagogischen Hochschulen ermöglicht

  • Das Berufsmaturitätszeugnis mit bestandener Ergänzungsprüfung (Passarelle) ermöglicht das Studium an einer Schweizer Hochschule (Universität oder ETH).

Der erfolgreiche Abschluss der Berufsmaturität führt zur Fachhochschulreife. Mit der Berufsmaturität und dem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) werden Interessentinnen und Interessenten grundsätzlich zum Bachelorstudium an ein dem erlernten Beruf entsprechenden Studium an eine Fachhochschule in der Schweiz zugelassen.

Spezialfall: der gestalterische Vorkurs
Wer an einer Fachhochschule eine künstlerisch-gestalterische Studienrichtung belegen möchte, absolviert im Vorfeld in der Regel statt eines einjährigen Praktikums in der Arbeitswelt einen von den Schulen für Gestaltung angebotenen Gestalterischen Vorkurs, teilweise auch Propädeutikum genannt. Zur Aufnahme ist ein Bewerbungsdossier einzureichen und ein selektives Eignungsverfahren zu durchlaufen. Der erfolgreich absolvierte Vorkurs ist neben dem zwingenden zusätzlichen Aufnahmeverfahren Bedingung für die Aufnahme in Bachelorstudiengänge an Fachhochschulen für Gestaltung.
Details finden Sie unter: Swiss Design Schools / Broschüre "Gestalterischer Vorkurs, Propädeutikum"

Das Berufsmaturitätszeugnis mit bestandener Ergänzungsprüfung (Passarelle) ermöglicht das Studium an einer Schweizer Hochschule (Universität oder ETH).

Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität vom 24. Juni 2009

Kantonale Berufsmaturitätsverordnung vom 17. Februar 2015

Lehrplan für die Berufsmaturitätsschulen im Kanton Graubünden vom Dezember 2014